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Grundlagen · 14. Oktober 2026

Was ist der Hebel und warum ist er riskant?

Grafik: Hebel 1:10

Der Hebel ist einer der Gründe, warum CFD-Handel für viele so reizvoll wirkt. Er ist zugleich einer der Hauptgründe, warum so viele Einsteiger Geld verlieren.

So funktioniert der Hebel

Mit einem Hebel steuerst du eine Position, die größer ist als dein eingesetztes Kapital. Bei Hebel 1:10 reichen 100 Euro als Sicherheit (Margin), um eine Position von 1.000 Euro zu handeln. Gewinn und Verlust beziehen sich auf die gesamte Position von 1.000 Euro.

Ein Beispiel

Bewegt sich der Kurs um 1 % zu deinen Gunsten, sind das 10 Euro. Bezogen auf deine 100 Euro sind das 10 %. Bewegt er sich um 1 % gegen dich, verlierst du ebenfalls 10 Euro, also 10 % deines Einsatzes. Bei 10 % Gegenbewegung wäre der Einsatz vollständig weg.

Was daraus folgt

  • Der Hebel wirkt in beide Richtungen.
  • Je höher der Hebel, desto kleiner darf die Gegenbewegung sein, bis die Margin aufgezehrt ist.
  • Ein Stop-Loss begrenzt den Verlust im Voraus, schützt aber nicht vor Kurssprüngen (Gaps).
  • Wer vorher die Positionsgröße berechnet, trifft ruhigere Entscheidungen.

Bildungsinhalt, keine Anlageberatung. CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Verlustrisiko.

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